Kooperationsveranstaltung am 21.06.2021:


Maja Göpel: Unsere Welt neu denken

Wie kann die Transformation zu einer

nachhaltigeren Gesellschaft gelingen?


MO 21.06.21, 14:00 – 15:30 Uhr

Hospitalhof Stuttgart


Bildquelle: https://thenew.institute/


  

Neben den menschengemachten Klimaveränderungen ist die Digitalisierung aller Lebensbereiche der zweite Megatrend der heutigen Zeit. Die digitale Revolution geht mit steigenden Energie- und Ressourcenverbräuchen sowie globalen Produktions- und Konsummustern einher, die die Ökosysteme massiv belasten. Wie können die negativen Auswirkungen der technischen Innovationsschübe begrenzt werden? Wie können sie im Gegenteil sogar für die Nachhaltigkeitsziele genutzt werden, auf die sich die Vertragsstaaten 2015 verständigt haben?


Prof. Dr. Maja Göpel ist Politökonomin, wissenschaftliche Direktorin der Denkfabrik THE NEW INSTITUT FOUNDATION, Honorarprofessorin an der Fakultät Nachhaltigkeit der Leuphana Universität Lüneburg und Mitbegründerin der Scientists for Future


KOOPERATION: Akademie Schloss Solitude; Internationales Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT); Global Marshall Plan Initiative; Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart



Ankündigung:


Ausbeutung Made in Germany:
Konzerngewinne durch Hungerlöhne, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung.
Was sind die Folgekosten unseres Konsums? Was ist zu tun?


Vortrag und Gespräch mit Georgios Zervas
Termin: Montag, 18.10.2021, Hospitalhof


Egal, ob wir T-Shirts tragen, Kaffee trinken oder ein Smartphone nutzen, immer sind viele
Menschen weltweit an deren Herstellung beteiligt – und dies häufig unter
menschenunwürdigen Bedingungen, wie Kinder- und Zwangsarbeit sowie Bezahlung von
Hungerlöhnen. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) setzt sich seit Jahrzehnten dafür
ein, dass globaler Handel und globale Lieferketten auch den Beschäftigten zugutekommen. Die
ILO hat hierzu eine Vielzahl von Standards und Vorgaben entwickelt.
Eine wichtige Funktion kommt hierbei auch einem globalen Mindestlohn zu. Dieser kann die
globalen Voraussetzungen für eine öko-soziale Entwicklungsperspektive in vielen Ländern der
Welt und für hunderte Millionen Menschen schaffen. Und wir brauchen eine transparente und
international gültige Kennzeichnung von Produkten und Dienstleistungen, um die Macht der
Konsumenten zum Durchbruch zu verhelfen. Hilft das auf Druck vieler
Nichtregierungsorganisationen von der Bundesregierung beschlossene sog. Lieferkettengesetz
wirklich weiter?
Welche Konzepte gibt es für einen gerechten weltweiten Handel. Wie ist das Lieferkettengesetz
der Bundesregierung zu beurteilen? Welche Initiativen gibt es in der EU und in den
Organisationen der UN? Und was können wir tun, um durch unseren Konsum die Durchsetzung
der Menschenrechte zu erreichen?
Georgios Zervas ist Publizist und Unternehmensberater und hat in vielen sozialen Projekten u.a.
in Afrika und Indien gearbeitet. Hr. Zervas wurde im Jahr 2007 für sein Konzept eines fairen
globalen Handels mit dem „Vision Award“ ausgezeichnet. Zuletzt hat er mit dem Mitbegründer
des Global Marshall Plan, Peter Spiegel, das Buch „Die 1 Dollar-Revolution“ veröffentlicht,
welches das Konzept für einen globalen Mindestlohn thematisiert.




Der Vortrag von Christian Berg vom 12. Oktober 2020 kann jetzt als Audio-Aufzeichnung hier abgerufen werden: 













Ich glaube fest daran, dass wir eine Welt ohne Armut schaffen können, wenn wir es nur wollen


(Muhammad Yunus)

Eine gerechtere Welt ist möglich!


Die Weltgemeinschaft steht am Beginn des 21. Jahrhunderts vor gewaltigen Herausforderungen: Finanzkrisen, Bevölkerungswachstum und Klimawandel machen uns deutlich, dass ein Umsteuern in unserem privaten und politischem Handeln dringend notwendig ist.

 

Angesichts dieser Probleme setzt sich die Global Marshall Plan Lokalgruppe Stuttgart für eine „Welt in Balance“ ein. Wir engagieren uns für eine Verbesserung der Lebensbedingungen aller Menschen, insbesondere in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Bildung. Durch einen globalen Ordnungsrahmen sollen Armut überwunden, natürliche Ressourcen geschützt und weltweit geltende Sozial- und Umweltstandards geschaffen werden.


Die Global Marshall Plan Lokalgruppe ist seit Oktober 2013 vor Ort in Stuttgart aktiv und Teil eines internationalen Netzwerkes. Durch Gespräche, Diskussionen, Aktionen, Vorträge möchten wir informieren, zum Nachdenken anregen und zu einem Bewusstseinswandel beitragen. Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen!